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Video: Handlettering auf Steinen
"steinreich" mit dem Handwerksmuseum
Text von mpoi|Foto von Stadt Deggendorf|Stand: 10.12.2020 09:58 Uhr|Lesedauer: 2 Minuten

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, „steinreich“ zu sein? Mit diesem Workshop werden Sie gewiss reich an schönen Steinen, die Sie als Handschmeichler, Dekorationsobjekte oder Glücksbringer durch die Weihnachtszeit oder das neue Jahr begleiten. Die Steine sind schöne Geschenke, die man sich und seinen Lieben zu Weihnachten machen oder als Neujahrswunsch mit auf den Weg geben kann. Material: Steine, Acryl-Lack, Acryl-Marker, Papier, Bleistift, Pinsel

  1. Steine sammeln Zuerst heißt es: Raus in die Natur! Sammeln Sie schöne Steine, die sich hinsichtlich ihrer Größe und Farbe besonders gut für eine Bemalung eignen. Je nachdem, mit welchen Verzierungen und Beschriftungen Sie arbeiten möchten, sollten die Steine nicht zu dunkel oder nicht zu hell sein. Ihre Stein-Suche können Sie wunderbar mit einem schönen Spaziergang an der frischen Luft kombinieren und dabei das Auge in die Ferne schweifen und die Seele baumeln lassen.
  2. Steine reinigen Nachdem Sie die Steine gesammelt haben, müssen Sie diese reinigen. Am besten verwenden Sie hierzu Wasser und einen Spritzer Spülmittel.
  3. Steine lackieren Nachdem die Steine getrocknet sind, werden sie lackiert. Verwenden Sie hierzu einen entsprechenden Lack, der für die Oberfläche von Steinen geeignet ist, z. B. Acryl-Lack. Diesen gibt es in verschiedenen Ausführungen, etwa glänzend oder matt. Wählen Sie den Lack ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack. Beim Auftragen des Lacks ist darauf zu achten, dass keine Schlieren und Bläschen entstehen. Streichen Sie immer möglichst nur in eine Richtung und verteilen Sie den Lack gleichmäßig auf dem Stein. Am besten werden sowohl die Vorder- als auch die Rückseite lackiert. So fühlt sich der Stein rundum glatt an.
  4. Skizze anfertigen Während der Lack trocknet, können Sie sich über die Gestaltung des Steines Gedanken machen. Am besten skizzieren Sie das, was Sie auftragen möchten, zuvor auf einem Stück Papier. Geeignet sind sowohl Symbole und Verzierungen als auch Begriffe. Einige Beispiele und Entwürfe haben wir hier für Sie zusammengestellt.
  5. Stein beschriften Zum Beschriften des Steines sind Acryl-Marker geeignet, am besten solche mit einer möglichst feinen Spitze. Die Stifte, die wir verwenden, haben eine Spitze von 0,7mm Dicke. Besonders hübsch sieht es aus, wenn zwischen Stein und Stiftfarbe ein deutlicher Kontrast besteht. Stimmen Sie die Farbe also immer auf den Stein ab. Vor dem Ansetzen des Stiftes sollte dieser zunächst gut geschüttelt und dann vorsichtig auf einem Schmierzettel angepumpt werden. Danach gibt der Stift eine angebrachte Menge an Farbe ab. Arbeiten Sie sich auf dem Stein von innen nach außen vor. Wenn Sie beispielsweise einen Begriff auftragen und darum herum eine Verzierung aufbringen möchten, beginnen Sie mit dem Begriff. Gehen Sie möglichst ruhig und gleichmäßig vor. Bei Text sieht es besonders schön aus, wenn Sie einen Schattenwurf in die Gestaltung mit einbringen. Nachdem der Stein fertig gestaltet und die Farbe des Stiftes gut getrocknet ist, lackieren Sie erneut über den gesamten Stein. So ist die Farbe unter einer Lackschicht geschützt und der Stein fühlt sich angenehm glatt und mitunter sogar weich an.
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