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Landschaffen und Leibesflucht. Malerei und Glasobjekte von G. Jo. Hruschka

Sonderausstellung 10.02. - 07.06.2026
Handwerksmuseum
ab 10.02.2026 10:00 Uhr (+98 Termine)

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1,00-2,00€

Über die Veranstaltung

Die Ausstellung zeigt zwei Werkgruppen von G. Jo. Hruschka, die sich formal unterscheiden und inhaltlich aufeinander beziehen.
„Landschaffen“ und „Leibesflucht“ thematisieren innere und äußere Räume – Landschaften aus Farbe und Bewegung, Körper im Zustand der Auflösung.

Zwischen Malerei, Zeichnung und Glas entfaltet sich ein Werk, das von handwerklicher Präzision geprägt ist.

Landschaffen

G. Jo. Hruschka, in Zwiesel geboren und durch das Glas geprägt, wendet sich in den letzten Jahren intensiv der Malerei zu.
Mit Acryl auf Leinwand entwickelt er eine Bildsprache, die sich zunehmend vom Gegenständlichen löst und der informellen Malerei annähert.

In der Serie „Landschaffen“ entstehen keine Landschaftsbilder im klassischen Sinn.
Farbe, Schichtung und Bewegung erzeugen offene Bildräume, die weniger abbilden als erfahrbar machen.

Leibesflucht

Einen Gegenpol bilden die Tusche- und Aquarellzeichnungen auf Papier.
Kleinformatig und reduziert, erinnern sie trotz ihrer Abstraktion an Figuren oder Figurenpaare.

Unter dem Titel „Leibesflucht“ beschäftigen sich diese Arbeiten mit dem Körper als Zustand: mit Nähe und Distanz, mit Bewegung, Spannung und Auflösung.

Glasobjekte, Installationen und kleine Glasmalereien erweitern diesen Themenkreis.

G. Jo. Hruschka, geboren 1957, absolvierte seine Ausbildung an der Staatlichen Fachschule für Glas in Zwiesel mit den Schwerpunkten Glasmalerei und Glasgestaltung. Bereits früh wurde seine Arbeit ausgezeichnet, unter anderem als Landessieger im Leistungswettbewerb der Handwerksjugend.

Nach mehreren Jahren praktischer Tätigkeit als Glasmaler – unter anderem in der Werkstatt seines Vaters sowie in der Zusammenarbeit mit Erwin Eisch – führten Studienreisen nach Amerika zu einer Erweiterung seines künstlerischen Horizonts.
Seit 1988 arbeitet Hruschka freischaffend, wirkte als Kursleiter und realisierte zahlreiche Ausstellungen sowie Kunstprojekte im öffentlichen Raum. 1991 mitbegründete er das Atelier „Männerhaut“ in Frauenau und ist seither im Atelier tätig.

Sein Werk bewegt sich bis heute an der Schnittstelle von Handwerk und freier Kunst, von Glas, Malerei und Zeichnung – stets getragen von der Suche nach neuen Ausdrucksformen.

Eröffnung unter Anwesenheit des Künstlers und anschließendem Sektempfang:

Sonntag, 08.02.2026, 11 Uhr im Handwerksmuseum Deggendorf

 

Wir danken der Oskar-Hacker-Stiftung für die Unterstützung

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Eintrittskarten erhalten Sie an der Kasse im Handwerksmuseum. Info’s zu Ermäßigungen usw. finden Sie hier: Öffnungszeiten, Preise & Kontakt